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10+1 Gründe, warum es schön ist zu leben

Wir haben einen sehr lebendigen Gottesdienst gefeiert, den Pfarrer Fischer zusammen mit dem Jugendkreis gestaltet hat zum Thema: 10+1 Gründe, warum es schön ist zu leben. Die einzelnen Gründe wurden an der Pinwand abgebildet (siehe Foto oben) und dann veranschaulicht. Z.B. „Das Leben ist schön, weil wir verschiedene Gaben geschenkt bekommen“. Dabei wurde jeder Gottesdienstbesucher aufgefordert, ganz spontan und kurz nur eine Gabe, die Gott ihm geschenkt hat, auf einen Zettel zu notieren.  Das Ergebnis übertraf unsere Erwartungen. Die Jugendlichen lasen vor, was unsere Gemeindeglieder gut können, weil Gott ihnen diese Gaben anvertraut hat. Es war ein bunter Strauß von vielen Talenten, die uns zeigten, wie reich wir von Gott gesegnet worden sind – vorausgesetzt, wir bringen sie auch ein – unsere Talente – anstatt sie zu verbergen. Wir haben Menschen in unserer Gemeinde, die gut singen können, andere können gut reden, wieder andere gut zuhören. Wir haben Menschen, die gut handarbeiten oder bauen können oder gut malen, oder gut pflegen können. Es war eine lange erfreuliche Liste von Talenten, die wir uns einmal bewusst gemacht haben. Und das tat richtig gut!

 

 

 



 

Ein erlebnisreicher Tag  im Wildpark Knüll


 20 Melsunger Kinder verbrachten einen erlebnisreichen Tag im Rahmen des Melsunger Sommers im Wildpark Knüll. Betreut wurden sie von Pfarrer Uwe Fischer und dem Kindergottesdienstteam der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde (Regina Bonas, Tamara Gerlach, Inge Sommer-Krug und Angelika Wattrodt). Ganz erheblich bezuschusst wurde die Ferienaktion vom „Förderverein für ein zukunftsfähiges Melsungen“, so dass die Kinder nur einen sehr kleinen Beitrag für einen interessanten Ausflug zahlen mussten.

                                                                                    

Am Vormittag stand ein Rundgang durch den Wildpark auf dem Programm. Kompetent betreut wurde die Melsunger Gruppe von Mitarbeiterinnen der Einrichtung, die viel Interessantes über die verschiedenen Tiere zu erzählen hatten. So wurden die Luchse, die gerade Nachwuchs haben, nicht nur gefüttert, sondern die Kinder erfuhren von der Umweltpädagogin Sara Engelbrecht auch einiges über die Schwierigkeiten und Chancen der Wiedereinbürgerung dieser Großkatzen in unserem Land. Auch in Nordhessen wurden in den letzten Jahren immer wieder Luchsspuren entdeckt.

 

 

Am Nachmittag wurde es noch anspruchsvoller, denn die Kinder durften selbst in die Rolle von Naturforschern schlüpfen. Bewaffnet mit Keschern und Becherlupen wateten sie bei herrlichem Sommerwetter im nahe gelegenen Rinnebach, um das Leben im Fließgewässer zu erforschen. Die Betreuer waren beeindruckt von der Emsigkeit der Kinder, die haufenweise Wasserschnecken, Köcherfliegenlarven, Flohkrebse und andere Krabbeltiere aus dem Wasser zogen und mit Hilfe der Wildparkbiologin Celia Nitardy unter der Becherlupe bestimmten. Hier lernten die Kinder etwas über den Zusammenhang von ökologischer Vielfalt (Biologen nennen das Biodiversität) und der Wasserqualität eines Baches und das Schöne dabei war: es machte ihnen viel Spaß.